Jeden Tag ein neues Bild

Ziel ist es täglich ein neues Bild oder einen Sketchbook Eintrag zu machen. Hier finden Ihr immer die neusten Bilder.

 

T-Rex Effects 1

Die dänische Effektgeräteschmiede entwickelt analoge Effekte vom feinsten. Deshalb sind auf meinem Board nur T-Rex Effekte. Viele bekannte Gitarristen haben Effekte der dänischen Firma in ihrem Set u.a. Carl CarltonCarl VerheyenJohn MayerMike Stern, und David Gilmour.

Aktuelle Instrumente, Amps & Gears

Meine Gitarren:

  • Fender Custom Shop „Rory“ Strat
  • FGN Masterfield (335)
  • Yamaha NCX 2000 Nylon
  • Lowden Bensusan Signatur Model

Meine Amps:

  • Fender Blues Junior
  • Peavey Classic 30,
  • AER Cube Accoustic Amp

Effects:

  • T-Rex Dr. Swamp
  • T-Rex Comp-Nova
  • T-Rex Replica
  • T-Rex Roommate Hall
  • T-Rex

Historie

  • Fender Stratocaster in weiß, 1980
  • Mesa Boogie

Reilly Method

Immer wieder bin auf der Suche nach Studienmaterial um meine Zeichenfertigkeiten zu verbessern. Dabei bin ich auf YouTube auf Lehrfilme nach der Methode Reilly gestossen. Vieles davon war mir schon aus anderem Kontext bekannt. Aber seine Methode bietet eine klarere Vorgehensweise, die Schritt für Schritt die Aufteilung des Kopfes in die verschiedenen Flächen konstruiert und dadurch eine echte Dreidimensionalität entwickelt. Hier sind einige Vorgehensweisen und einige Beispiele der Umsetzung. Sein Konzept finde ich sehr überzeugend, Aber es gibt noch viel zu üben, die die Struktur muss mit den persönlichen Merkmalen eines Models gefüllt werden.

Frank J. Reilly (1906–1967) 

Schnelle Portrait Studien

Die wesentlichen Merkmale von Gesichtern zu erkennen und zu zeichnen ist schon eine große Herausforderung. Wie schafft man es, dass die Zeichnung dem Model nicht nur ähnlich ist, sondern eine Person genau wiedergibt. Kleinste Abweichungen machen hier schon große Unterschiede. Nun gibt es beim Zeichnen nach Fotos durchaus Methoden, mit denen sich eine exakte Kopie erzeugen lässt. Die 5-Pencil Method / Drawing With Darrel Tank auf YouTube zeigt eine klare Vorgehensweise, die auch zu entsprechenden Ergebnissen führt. Von den Darrel Tank Videos habe ich viel gelernt. Vor allem auch zu Schattieren und Haare realistisch zu zeichnen. Meine Zeichenlehrerin lehnt allerdings das Zeichen nach Fotografien völlig ab, da es nur kopieren sei. Nur die Arbeit mit einem Model entwickelt die echten Zeichenfähigkeiten. Daraus leitet sich die Notwendigkeit für anatomische Studien ab. Dies ist auf dem YouTube Kanal der Drawing Art Academy gut dargestellt. Dazu gehören u.a.:

  • Mit Hilfe eines Stiftes Proportionen, Abstände und  Winkel zu messen,
  • echte Tiefe durch Zeichnen der z.T. mehrfachen Schatten und Reflexionen des Lichtes zu erzeugen.

Dennoch habe ich den Wunsch durch kurze Skizzen das Wesentliche eine Portraits zu erfassen und zu zeichnen. Deshalb habe ich in meinem Skizzenbuch schnelle Skizzen nach Portraits und Selbstbildnissen bekannter Künstler gemacht. Dies ist allerdings nicht so schwierig, da der Künstler ja schon die wesentlichen anatomischen Merkmale herausgearbeitet hat. Dafür entstehen neue Herausforderungen den Stil des Künstlers umzusetzen.

Dreamguitars made by George Lowden, Ireland

In den 90er Jahren spielte ich in der Band Steppenblüte, Basel Gitarre. Im Arsenal der Band war eine nicht genutzt Klassik Gitarre (elektroakustisch) von George Lowden. Diese Gitarre wurde in den frühen Tagen als George noch in Frankreich war bei ihm gekauft, dann aber viele Jahre nicht benutzt. Sie schwärmten mir vor, wie ausgezeichnet der Klang und die Qualität der Gitarre sei. Da ich als klassisch ausgebildeter Gitarrist auch eine elektroakustische Gitarre verwenden wollte, testete ich voll Spannung und Erwartung dieses Instrument. Der Klang war ein echter Ohrenöffner und ich verliebte mich auf der Stellen in dieses Instrument. Viele Jahre war es dann bei Konzerten im Einsatz und bereitete mir und den Zuhörern sehr großen Genuss. Als die Band sich auflöste, musste ich das Instrument leider zurückgeben. Was mir sehr schwer fiel. Später habe ich gehört, das Lowden Gitarren zu den Weltbesten Gitarren gehören. Selbst Eric Clapton spiel auf der CD Reptile eine Lowden.

Schaut euch mal die Webseite an, es lohnt sich echt. Klang, SchönheitBespielbarkeit und handwerkliche Meisterschaft sind die herausragenden qualitativen Merkmale. Viele weltbekannte Fingerstele Gitarristen sind ebenso von diesem Instrument begeistert.

Lowden Guitars

Lowden bei Facebook

Bete und male

Im August diesen Jahres waren wir im Kloster Triefenstein zu Gast, das von unseren Freunden den Christusträger bewirtschaftet und belebt wird. Sie leben als evangelische Brüder.

In Anlehnung an die benediktinischen Ordensregel „Bete und arbeite“ war unser Tagesrhythmus geprägt von den Gebetszeiten der Brüder, an denen wir gerne teilnahmen, um uns auf das Evangelium Jesus Christi auszurichten.
Zum Malen und Aquarellieren durften wir das Teehaus im Barockgarten   benützen.

In dieser Zeit entstanden viele schöne Bilder u.a. auch vier Bilder der Reihe „Himmelsleitern“. Die Zeichnung von B.B. King war die Aufgabe von einer halben Stunde. Ich war selbst über die Lebendigkeit des Ausdruckes überrascht.

 

Hände

Hände gelten als sehr schwer zu zeichnendes Körperteil, da die Verkürzungen sehr komplex sind. Dennoch gingen mir die Studien leicht von der Hand. Allerdings sind es zumeist linke Hände, da ja meine eigene Hand als Objekt zur Verfügung stand. Sicher muss ich noch weitere Studien sowohl der rechten Hand, als auch beider Hände anfertigen.

Drawing Hands

Hände zu zeichnen gilt im Allgemeinen als Herausforderung, da eine Hand aus vielen Teilen besteht, die unabhängig bewegt werden können. Dazu kommt die Problematik der Verkürzung. Schnell hat man sich verschätzt und die Hand sieht unnatürlich aus. Bei einigen Studien kann man deutlich sehen, welche Veränderungen ich vornehmen musste. Im Atelier Art gelten die Regeln der klassischen Gestaltung. Dadurch lernt man wirklich sehr gut zu zeichnen.

Himmelsleitern

Im August waren wir 10 Tage bei der Christusträger Kommunität im Kloster Triefenstein (Würzburg). Im Teehaus des wunderschön renovierten Barockklosters fanden wir unsere Stille und Muse, um uns ganz der Aquarellmalerei zu widmen. Das benediktinischen Motto „Ora et labora“ haben wir in „Bete und male“ umgewandelt. Drei Mal täglich treffen sich die Brüder mit den Gästen zum Gebet in der Kirche oder Kapelle. Beim gemeinsamen Palmgebet finden wir innere Ruhe und Begegnung mit Gott.

Abends haben wir mit Bruder Bodo und neu gewonnenen Freunden einiges unternommen. Wir besuchten u.a. ein Konzert von Brian Auger im Kolosseum in Aschaffenburg.

Das Thema, dass mich als Künstler bewegte,war Himmelsleitern.

Caesar – mehr als ein Gipskopf

Diese Aufgabe war schon eine Herausforderung. Wenn auch ein Gipskopf nicht so herum zappelt wie ein Model.

Beim Entwickeln der Umrisse und platzieren der Gesichtsteile darf man die natürlichen Abweichungen zunächst nicht berücksichtigen, sondern muss stur symmetrisch zeichnen, sonst verliert man leicht die Form. Etwaige Abweichungen, können später ergänzt werden. Beginnt man mit der Schattierung schraffiert man zunächst großflächig die entsprechenden Platten der Gesichtsknochen. Die Gefahr besteht sonst sich im Detail zu verlieren. 

Gerade bei einem Gipskopf muss auf die Helligkeit geachtet werden. deswegen ist fast alles mit H2 oder H4 schraffiert. Während das Zeichnen der Umrisse mit HB gemacht ist, da man hier öfters radiert und ein weicherer Bleistift schonender für das Papier ist.

Aquarellkurs bei Andreas Felger 2015

Schon im Sommer 2014 wollte ich einen Aquarellkurs bei Andreas Felder belegen. Leider war er schon ausgebucht. Da er immerhin schon 80 Jahre zählt, weiß man ja nie, wie lange er noch Lust hat, Kurse zu geben. 2015 hat es dann geklappt.

Ein Malkurs ist immer sehr herausfordernd, jedenfalls für mich. Alles was man bisher gemacht hat muss man zurückstellen und versuchen neue Erfahrungen zu machen. Dazu komm, dass die Kurse meist didaktisch nicht vernünftig aufbereitet sind. Man muss irgendwie selbst versuchen das Beste aus den Kursen rauszuholen. Nicht, dass sich die Künstler keine Mühe geben, sondern im Gegenteil.

Es war sehr schön den Künstler und Menschen Andreas Felder zu begegnen und ihn kennen und schätzen zu lernen und natürlich habe ich viel mitgenommen.

Waschen, was das Papier hält

Heute sollten wir Bilder zum Thema „Spannung“ malen. Ich habe mich erst mal ans Skizzenbuch gesetzt und verschiedene Entwürfe gemacht: Hell und Dunkel, warm und kalt, usw. Daraus habe ich dann drei Versionen als Bild umgesetzt.

In der Zusammenarbeit mit Andreas Felder habe ich viel über seine Arbeitsweise und sein Verständnis von Aquarell gelernt und umgesetzt.

1. Er will die Farbe kontrollieren und nicht den Zufall bestimmen lassen.

2. Wenn etwas nicht gefällt, dann wird es einfach ausgewaschen.

3. Bürstenpinsel sind besser als Marderhaarpinsel.

Grenzen überwinden – Aquarellkurs mit Andreas Felger

Vom 06. -12. Juni besuche ich einen Kurs bei Andreas Felger in Heimbach an der Internationalen Kunstakademie. Wie immer ist auch dieser Kurs eine Herausforderung, da die eigene Arbeitsweise mit der Malweise eines reifen Lehrers konfrontiert wird. Dazu kommt bei mir, das ich mich die letzten zwei Jahre nur mit Zeichnen beschäftigt habe. Am ersten Tag sollten wir frei malen. Dies ist natürlich schwierig, da ich kein Inneres Bild hatte, dass ich zu Papier bringen könnte. Aber mit meinen etwas ungeschickten Anfangen lernte ich in der Überarbeitung wesentliche Grundtechniken von AF kennen.

Grossflächig arbeiten, breite borstige Pinsel verwenden, Striche immer waagerecht und senkrecht übereinander legen, Farbe wieder auswaschen, Papier verwenden, dass robust und gröber ist, keine Angst haben, dass Papier zu verletzen, Farben intuitiv auswählend, für Kontraste Sorgen, Gleichgewicht ins Bild bringen.

Zeichnen nach Model

Das zweite Model war ein 16 jähriger Jugendlicher. Es war sehr nett mit ihm zu arbeiten, da er viel Witz und Humor hatte. Zeichnerisch war es eine Herausforderung wirklich seinen Typ zu treffen. Die Wiedererkennbarkeit einer Person zu treffen, scheint mir schon ein Problem zu sein, denn nur Kleinigkeiten verändern schon den Charakter.

Vom Model zur Zeichnung

Nach mehreren Stillleben Studien setzte ich den Unterricht im Zeichnen nach fort. Das Thema war Portrait zeichnen nach einem Model. Dies ist wirklich nun eine erhebliche Herausforderung.

Zunächst wurden die allgemeinen Regeln der Proportion erklärt. Von der Dritteln des Gesichtes, den perspektivischen Verkürzungen usw.. Die Umsetzung erforderte dann viel Konzentration. Das Anlegen des Kopfes war noch relativ einfach. Schwieriger war das Herausarbeiten der persönlichen Charakteristika. Den besten Wiedererkennungswert hat sicher Lena 3, den es ist nach einem Foto „konstruiert“ und nicht nach dem Model gezeichnet. Dies habe ich selbständig Zuhause gemacht.Eine frontale Sicht des Gesichtes ist nicht so schwer zu zeichnen, da man ja eine Spiegelsymmetrie hat und fast keine perspektivischen Verkürzungen. Für die Schattierungen habe ich zum Teil das Grafit verwischt. Dies ist im Kurs allerdings verpönt. Akzeptiert wird nur Schraffierung.

Für das Model ist das ruhige Sitzen von jeweils zwei Stunden eine große Anstrengung.

Der Schädel – die Basis für das Portrait

Meine ersten Portrait Versuche waren relativ flach. Obwohl ich Tiefe und Perspektive durch Schattierungen hinzufügen wollte, hatte ich zunächst kein Gefühl für die Form des Kopfes. Eigentlich habe ich den Kopf als Fläche wahrgenommen. Deswegen sollte ich Studien zum Schädel machen. Wir hatten das Gipsmodell eines Frauenschädels. Da ich zunächst in der frontalen Position meine Staffelei stehen hatte, war der Anfang relativ einfach. Aus zwei Kreisen konnte der ganze Schädel entwickelt werden. Dabei kommt den Platten, den Augenhöhlen und Wangenknochen eine wichtige Funktion zu.
Analysiert man Bilder berühmter Künstler, so sieht man jeweils genau diese Einteilung des Kopfes.

Schritte nach vorne

Vor zwei Jahren hatte ich das Gefühl meine Ausdrucksfähigkeiten erweitern zu müssen. Deswegen informierte ich mich über Zeichenschulen in der Nordwest Schweiz und in meiner Heimatstadt. Jetzt würde man denken in Basel findet man sicher mehrere gute Schulen. Natürlich würde man sofort an die Schule für Gestaltung Basel denken. Diese bietet auch öffentliche Kurse. Doch passten die Termine zeitlich nicht.

Endlich lerne ich die Kunstschule VArts von der bulgarischen Künstlerin Valentina Batschwarowa kennen. Die Arbeitsweise überzeugte mich sofort, so dass ich für einen ersten Schnupperjus „Stilleben“ anmeldete.

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