Der Schädel – die Basis für das Portrait

Meine ersten Portrait Versuche waren relativ flach. Obwohl ich Tiefe und Perspektive durch Schattierungen hinzufügen wollte, hatte ich zunächst kein Gefühl für die Form des Kopfes. Eigentlich habe ich den Kopf als Fläche wahrgenommen. Deswegen sollte ich Studien zum Schädel machen. Wir hatten das Gipsmodell eines Frauenschädels. Da ich zunächst in der frontalen Position meine Staffelei stehen hatte, war der Anfang relativ einfach. Aus zwei Kreisen konnte der ganze Schädel entwickelt werden. Dabei kommt den Platten, den Augenhöhlen und Wangenknochen eine wichtige Funktion zu.
Analysiert man Bilder berühmter Künstler, so sieht man jeweils genau diese Einteilung des Kopfes.

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